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In diesem Buch erfahren Sie wie sich das Samurai Kids positiv auf das Leben Ihrer Kinder auswirkt. Dabei kommen Eltern zu Wort, deren Kinderin diesem System Karate lernen, Karatelehrer sowie Fachleute, die an der Entwicklung dieses Programms mitgewirkt haben, und nicht zuletzt Kinder, die über ihre Erlebnisse berichten.

 

 

 

Das sagen Kinder, Eltern und Karatelehrer

Damian hat mit vier Jahren als Weißgurt mit Karate begonnen. Heute ist er acht Jahre alt und bereits Träger des Junior-Dan-Grads Turtle (schwarz-weiß-Gurt).

Seine Mutter Sabrina M. sagt: „Damian kann inzwischen ruhig sitzen. Seine Grob- und seine Feinmotorik und sein gesamter Bewegungsapparat haben sich positiv entwickelt.“

Joel B. hat mit sieben Jahren als Karateka angefangen. Heute ist er 11 und hat inzwischen den Junior-Dan. Über Karate sagt er: „Es macht Spaß und hält den Körper fit.“ 
 
Thomas B., heute 13 Jahre alt und seit acht Jahren Karateka, schließt sich an: „Das Körpertraining gefällt mir, und die Trainer sind nett.“
 
Andrea N., Mutter und Karatelehrerin, hat festgestellt: „Ich erlebe es im Unterricht oft, dass Kinder mit motorischen Defiziten bei uns anfangen. Manchmal können sie zum Beispiel nicht rückwärts laufen oder keine Rolle vorwärts machen. Nach dem Samurai-Kids-Programm lernen die Kinder diese Dinge spielerisch, und solche Defizite werden meist schnell beseitigt.“
 
Lena H., Lehrerin in der Ausbildung, sagt: „Der Körper wird beim Karate im Unterschied zu manchen anderen Sportarten wie z.B. Tennis gleichmäßig trainiert. Beide Körperseiten, die linke und die rechte, sind gleichermaßen im Einsatz. Ein ausbalanciertes Körpergleichgewicht ist für die Kampftechniken wichtig.“
 
 
Strukturiertes Programm
 
Die strukturierten Vorgaben ermöglichen eine einfache und effektive Durchführung des Unterrichts für jeden Karatelehrer. Sie haben Hand und Fuß und funktionieren deshalb, weil sie nicht jedem Karatelehrer abverlangen, das Rad neu erfinden zu müssen.
 
(Prof. Dr. Marco Ennemoser)
 
 
Motivation ist der Schlüssel
 
„Eltern sind oft verwundert, wie diszipliniert die Kinder am Unterricht teilnehmen. ‚Disziplin‘ hat aber nichts mit ‚Disziplinierung‘ zu tun, sondern man erreicht sie über Motivation. Die Disziplin im Karateunterricht stellt sich auf spielerische Weise ein und wird nicht über Strenge hergestellt. Damit leisten wir einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, was sich auch auf die schulischen Leistungen positiv überträgt.“
 
(Nadine Joachim)
 
 
Sicherheit und Stärke durch Selbstbewusstsein
 
Das Training zur Konfliktvermeidung ist ein wichtiger Schwerpunkt des Samurai-Kids-Programms. Ziel ist es, dass die Kinder Konflikte erkennen und ihnen rechtzeitig ausweichen, bevor eine Situation eskaliert. Immer wieder spielen wir im Unterricht brenzlige Situationen durch nach dem Motto: „Was ist, wenn …“. Dazu geben wir klare Hinweise, gegebenenfalls mit Alternativen, denn manchmal gibt es verschiedene „richtige“ Verhaltensweisen, um mit einem Konflikt fertig zu werden. Danach folgt der praktische Teil: „Was kann ich in dieser Situation tun? Wie verhalte ich mich richtig?“. Wir geben den Kindern Begründungen und Erläuterungen, warum ein entsprechendes Verhalten nötig oder sinnvoll ist. Der praktische Teil wird in etlichen Unterrichtsstunden wiederholt und eingeübt, bis das Wissen und das richtige Verhalten „sitzen“. Da gibt den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und stärkt ihr Selbstbewusstsein, auch mit schwierigen Situationen umgehen zu können. 
 
 
„Viele denken bei Karate an Kampftechniken, doch für uns hat die Vermeidung von Konflikten eindeutig Vorrang vor Kämpfen.“
 
(Toni Dietl)